Was versteht man unter integrativer Lerntherapie?

Die integrative Lerntherapie basiert auf wissenschaftlichen Grundlagen und integriert sowohl pädagogische, als auch psychologische Aspekte des Lernens. Ihr Kind wird als einzigartige Persönlichkeit gesehen, mit individuellen Lernvoraussetzungen. Zu Beginn der Lerntherapie steht daher auch ein ausführliches Vorgespräch, um die aktuelle Lernsituation Ihres Kindes möglichst umfangreich zu erfassen. Zur Therapieplanung ist die Überprüfung des individuellen Lernstandes Ihres Kindes notwendig.

In der integrativen Lerntherapie wird auf den vorhandenen Fähigkeiten Ihres Kindes aufgebaut und Überforderungsituationen, die zu Frustration führen, vermieden. Im Gegensatz zur Nachhilfe, wird sich nicht am aktuellen Schulstoff orientiert, sondern am individuellen Lernstand Ihres Kindes. Aus negativen Selbstbildern wie „Das kann ich sowieso nicht“ wird dann „ Hey, ich hab`s geschafft“. Positive Lernerfahrungen führen zu mehr Selbstbewusstsein und dem Glauben an die eigenen Fähigkeiten. Mit einer verbesserten Lernmotivation können dann auch Lücken zum Schulstoff Schritt für Schritt aufgearbeitet werden.

Da insbesondere die Lehrer und Sie als Eltern großen Einfluss auf die Lernsituation Ihres Kindes haben, sind auch Gespräche mit den wichtigsten Bezugspersonen ein wesentliches Element der Lerntherapie. Natürlich nur, wenn Sie als Eltern mit dem Austausch, etwa mit Lehrern, einverstanden sind.