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Die Ansätze zur Behandlung des Stotterns sind sehr unterschiedlich. Daher möchte ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass die folgende Darstellung sich auf meinen eigenen therapeutischen Hintergrund bezieht und meine Vorgehensweise wiedergibt.

Die Behandlungskonzepte, die die Grundlage für meine Arbeit in der Stottertherapie bilden, sind darauf ausgerichtet die Stottersymptome auf eine glatte Bewältigung der Kernsymptome zurückzuführen, um so ein flüssiges Sprechen zu ermöglichen. Bei Kindern bestehen gute Chancen, dass sich die Stottersymptome völlig zurückbilden. Jugendliche und besonders Erwachsene Stotterer müssen akzeptieren lernen, dass Stottern ein Leben lang auftreten kann. Die Art und Weise wie sie stottern, kann jedoch verändert werden, sodass die Kommunikation kaum beeinträchtigt ist.

Meine bevorzugten Therapiekonzepte sind dabei das LIDCOMBE PROGRAM (v.a. Vorschulkinder) und die non-avoidence Therapie nach CHARLES VAN RIPER (Jugendliche und Erwachsene). Die Therapie nach CHARLES VAN RIPER wurde von einem seiner Schüler CARL DELL auf Schulkinder übertragen und von PETER SCHNEIDER und PATRICIA SANDRIESER für Kinder verschiedenen Alters unter dem Namen KIDS (Kinder dürfen Stottern) und Mini-KIDS weiterentwickelt.

Eine umfassende Beschreibung auch anderer Therapieansätze kann im Therapieratgeber der Bundesvereinigung-Stotterer-Selbsthilfe e. V. nachgelesen werden. Die Bundesvereinigung-Stotterer-Selbsthilfe e. V. bietet, neben vielen weiteren Aktivitäten, auch eine telefonische Beratung zum Thema Stottern an. (http://www.bvss.de)